On the Route

Die gesamte ROUTE steht, durchgeplant ist die Geschichte. Wenn auch von einem Ahnungslosen, der vom Wandern bislang so viel versteht wie ein Gnu vom Bodenturnen.
Ich setze all meine Hoffnungen auf Stolz, Wahnsinn, Pragmatismus und meine neuen Treter. MERRELL Continuum Vibram. Und falls jetzt wer miese Erfahrungen mit diesen hübschen Kübeln gemacht haben sollte – behalte er sie für sich! Jetzt ist es zu spät, um noch zu wechseln…

Woche 1

1 Sonntag, 1. Mai Traunstein-Chieming Übersee  

So liefs: Traunstein gestrichen, ab Chieming dann noch 14 Kilometer bis Übersee (Einlaufen für den Hund …)

2 Montag, 2. Mai Übersee – Prien am Chiemsee – Riedering

So liefs: Statt Riedering wurde es Söllhuben, ein paar Kilometer entfernt. Laufleistung: 27 Kilometer

3 Dienstag, 3. Mai Riedering – Fischbachau  (Röslerhaus)

So liefs: Söllhuben – Fischbachau/Röslerhaus : Erst im Kreis gelaufen, dann half Sophia Braun aus Neubeuern(Danke!)  mir  aus der Patsche: 23,5 Kilometer steckten am Ende in den müden Knochen

4 Mittwoch, 4. Mai Fischbachau – Kloster Weyarn

So liefs: Dank der fachkundigen Straßenkarten-Hilfe von Amely aus dem Röslerhaus zuckelten der Hund und ich über kleinste Sträßchen vergnügt nach Miesbach, dann wurds zäher bis Weyarn – Kreisstraßen. Auf der Uhr: 25, 8 Kilometer

5.Donnerstag, 5. Mai Kloster Weyarn – Glonn

So liefs: Lockere, schnuckelige 18 Kilometer vorbei am „Cafe und Buch“ und der netten Rumänin Csilla Decsei in Oberlaus-Feldkirchen sowie einer kleineren Ortschaft namens Pups. Früh angekommen in Glonn, dann motorisierter Ausflug mit meinem Bruder Frank zum vorbildlichen Biohof  Herrmannsdorf  (http://www.herrmannsdorfer.de/content.php?mid=00)

6. Freitag 6.Mai Glonn – München

So liefs: Geschmeidig von Glonn bis Oberpframmern, zäh und zickezacke dann ab Oberpframmern abwechselnd durch den Wald und entlang der Hauptstraße nach Putzbrunn, 22 Kilometer auf der Uhr, Randbezirk München erreicht: Familien-Transport zum Boxenstop in Untersendling

7. Samstag 7. Mai München  (Pause)  

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Die Wochenschau 1-7.Mai 

Wandertage: 6

Kilometer: 104

KG: 81 (-1)

Blasen: 0 (:-)


Woche 2

8 Sonntag 8. Mai München (Pause) 

9 Montag  9. Mai München – Herrsching/Ammersee *

So liefs: Ab Gauting Richtung Unterbrunn, Oberwies, Hochstadt, Tiefenbrunn, Unering, dann leichter Schlenker nach Seefeld (Pause in wunderbarem Biergarten), weiter über Hechendorf vorbei am Pilsensee bis zum Ziel Herrsching am Ammersee. Wunderbares Wetter, schöne Wege – alles gut. Laufleistung 22 Kilometer! 

10 Dienstag 10. Mai Herrsching /Ammersee – Moorenweis

So liefs: Wunderbarer Weg eng am See entlang zwischen Herrsching und Stegen, viele Pausen, dann noch ein kleiner Spurt querfeldein Richtung Grafrath bei Kilometer 19  – dann holt Knut mich ab, um mich zum Mehrgenerationenprojekt Schloß Blumenthal zu kariolen (zu weit weg, um zu gehen, aber wichtig für das Buch) Kein Moorenweis also, so werde ich das nie kennen lernen

11 Mittwoch 11. Mai Schloß Blumenthal – Augsburg *

So liefs: Erst Mittags vom wunderschönen Schloß Blumenthal los, durch den Wald Richtung Friedberg/Augsburg über Dasing, Ankunft im historischen Stadtkern Friedbergs gegen 17 Uhr: 20 Kilometer

12 Donnerstag 12. Mai Augsburg  – Fischach

So liefs: Von Steppach los Richtung Fischach über Diedorf und Gessertshausen, steter Regen, in Fischach früh am Mittag, entschieden, Richtung Thannhausen weiter zugehen. Geschafft bis Ziemethausen, 27 Kilometer auf der Uhr

13 Freitag 13. Mai Fischach – Krumbach 

So liefs: Aus Ziemetshausen los um neun, bis Thannhausen locker, dann zäh: Pause vor Edelstetten, Pause nach Edelstetten… schleppend weiter (heiß) über Neuburg an der Kammel, Wattenweiler und Wiesenbach, schließlich Stoffenried/Roggenburg. 27 Kilometer. Rekord eingestellt, irgendwann kratz ich an der 28…

14 Samstag 14. Mai Krumbach – Neu-Ulm *

So liefs: Schloss Roggenburg gegen neun bei strahlendem Sonnenschein verlassen, über Weißenhorn nachj Reutti, eine Stunde mit dem Hund im Gras geschnorchelt, dann weiter nah Neu-Ulm, pünktlich zum letzten Bundesligaspieltag ins „Flair“, eine böse Kneipe, gewackelt. Kilometer: 24

Die Wochenschau 8-14.Mai 

Wandertage: 6

Kilometer: 139

KG: 79 (-3)

Blasen: 0 (nach wie vor…)

Hund: Tatzenweh vorne links, kleine Schürfwunde Oberschenkel vorne links. Jetzt sieht er aus wie ein englischer Vorstopper (siehe Foto)

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Woche 3

15 Sonntag 15. Mai Neu-Ulm – Blaubeuren

So liefs: Erst zäh aber lustig mit Ulrike und den Kindern Richtung Blau-Lauf, ab 10:30 dann nett an der Blau entlang bis Blaubeuren, lange Pause dort, dann gegen acht noch bis Steigziegelhütte, um einen Schlafplatz auf dem Feld zu finden, macht: 25 Kilometer

16. Montag 16. Mai Blaubeuren – Kirchheim / Teck

So liefs: Von Steigziegelhütte schon um siebendreißig los Richtung Laichingen, über Heroldsstatt, später Westerheim und Wiesensteig (furchtbaes Alb-Auf und Ab, Bremse eingelegt am kalten Nachmittag in Neidlingen, da waren schon knapp 33 Kilometer auf der Uhr. Plötzlich Übernachtungsangebot in Kirchheim/Teck – 12 Kilometer entfernt. 18 Uhr. NO WAY. Bus nach Kirchheim/ Teck genommen, der Hund hat laut Hosianna, lobet den Rudelführer gesungen.

17. Dienstag 17. Mai Kirchheim / Teck – Stuttgart

So liefs: In Plochingen abgesesetzt, bummelig gegen Esslingen getrottet, durch die nette Fußgängerzone spaziert, lange Pause gemacht, am Neckarlauf nach Stuttgart rein gewandert, im Schloßpark Pause, in den Westen der Stadt, um im Fischlabor Arne zu treffen. Ganz genau: 24 Kilometer

18 Mittwoch 18. Mai  Stuttgart *

So liefs: Außerplanmäßig nicht in Stuttgart geblieben, sondern bis Bietigheim/Bissingen gelaufen, zähes Stückwerk, bis Killesberg gings, dann elend bis Zuffenhausen an Industrie und großen Straßen vorbei, danach Richtung Kornwestheim, Ludwigsburg bis kurz vor Bietigheim-Bissingen. „Belohnung “ nach 25 Kilometern: Mit dem Porsche noch fünf Kilometer bis nach Hause 

19 Donnerstag 19. Mai Stuttgart * – Naturpark Stromberg 

So liefs: Schleppender Beginn durch Bietigheim bis Sachsenheim, dann kurz besser bis Hohenhaslach, eine dumme 6 Kilometer lange Ehrenrunde Horrheim und wieder auf gleichem Weg zurück bis Hohenhaslach, dann kurze 5 Kilometer lange Busfahrt nach Ochsenbach, von Ochsenbach weiter nach Eibensbach/Güglingen im Naturpark Stromberg  zur Übernachtung für heute: 22 Kilometer

20 Freitag 20. Mai   Naturpark Stromberg – Hoffenheim / Sinsheim 

So liefs: Abmarsch ab Eppingen Richtung Adelshofen, Hilsbach und Weiler, lange nette Pause in der Burg, dann weiter Richtung Sinsheim und schließlich Endziel: Hoffenheim. Gutes Wetter, Kilometer 20

21 Samstag 21. Mai Hoffenheim/Sinsheim – Heidelberg *

So liefs: Nach schäbiger Zeltnacht ganz früh los um sieben, ordentliches Marschiertempo über Horrenberg, Dielheim, Wiesloch, Nußloch und Leimen, HITZE!, schleppendes Weiter bis Rohrbach/Heidelberg. 23,5 Kilometer auf der Uhr

 

Die Wochenschau 15-21.Mai 

Wandertage: 7

Kilometer: 147,5

KG: 79 (-3)

Blasen: 0, Schürfwunden an Bein und Kopf

Hund: Pfotenabrieb vorne links,  verschorfte Wunde über dem Auge rechts


Woche 4

22 Sonntag 22. Mai  Heidelberg *

So liefs: Gar nicht: Wanderpause !

23 Montag 23. Mai  Heidelberg  – Weinheim *

So liefs: Locker ab Ziegelhausen Richtung Heidelberg den Philosophenweg mit Jörg angesteuert, von dort weiter Richtung Dossenheim an der Bergstrasse entlang, über Schriesheim, Hirschberg an der Weinstrase und Leutershausen auf hübschen, kleinen Straßen, erst ab Großsachsen wurde es zäh und lästig an der B3 entlang, lockerers Einlaufen gegen 15 Uhr im Weinheimer Schloßpark, 21 Kilometer

24 Dienstag 24. Mai Weinheim * – Seeheim 

So liefs: Früh raus in Nieder-Liebersbach, kurzer Lift nach Hemsbach, von da an nett im Rheintal an Laudenbach, Heppenheim, Auerbach, Alsbach, Jugenheim und Seeheim  vorbei, dann noch ein letzter Rutsch nach Eberstadt, jetzt ist der Hund sauer, aber: stolze  30 Kilometer

25 Mittwoch 25. Mai Seeheim – Egelsbach

So liefs: Nach spätem Frühstück von Eberstadt durch den Wald nach Darmstadt, absurde Hitze, lange Pause im Darmstädter Schloß, an der weniger schönen B3 vorbei Richtung Arheiligen, Wixhausen , Egelsbach und Langen. Der Hund boykottiert den Versuch, noch weiter zu wackeln. Kapitulation in Langen.   21 Kilometer  Danach ab in Bus und S-Bahn nach Frankfurt.

26 Donnerstag 26. Mai Egelsbach – Frankfurt *

So liefs: Gar nicht. Vom Hauptbahnhof ins Starbucks, Koffein-Zufuhr, viel Gedöse und Geschreibe, dann gegen 17 Uhr Aufbruch zum Tagesziel „Nordend“  zu Karén: 3,5 Kilometer

27 Freitag 27. Mai Frankfurt *

So liefs: Sutsche, würde ich sagen. Von Frankfurt via Berkersheim, Niedereschbach, Ober-Eschbach, Unter-Erlenbach und Burgholzhausen bis nach Rodheim vor der Höhe. (Nicht zu verwechseln mit Rosbach vor der Höhe) Bescheidene 17 Kilometer, aber hier gibts nun mal eine Übernachtung. Außerdem habe ich ja schon wieder einen Tag rausgeholt…

28 Samstag 28. Mai Frankfurt – Rosbach vor der Höhe

So liefs: Langer, langer Ride: Von Rodheim über Rosheim nach Ockstadt, Bad Nauheim, Steinfurth, Nieder-Weisel bis Butzbach, schon ab Bad Nauheim murrte der Hund. 26 Kilometer Strecke.

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Die Wochenschau 22-28.Mai 

Wandertage: 

Kilometer: 117,5

KG: 78 (-4)

Blasen: 0

Hund: Pfotenabrieb vorne links,  Hitzeermüdungen… (diverse bis zur Totalverweigerung)

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Woche 5

29 Sonntag 29. Mai Rosbach vor der Höhe – Langgöns 

So liefs: Gar nicht. Der Hund ist kaputt. Naja, er hinkt rechts stark, an einen Weiterweg war nicht zu denken. Mit dem Zug nach Gießen, abwarten auf Abtransport nach Hause, Kilometer: 0

30 Montag 30. Mai Langgöns – Bad Endbach *

So liefs: Wieder nicht. Sabine kommt aus Hamburg, um Paula abzuführen. Dem Hund geht es mit Pfotenschoner „Walker“ gleich viel besser, das Hinken ist fast weg. Trotzdem: Ab nach Hause. Heute nur Fahrt nach Marburg, Touri-Programm, dann Weiterfahrt zum Tagesziel nach Bad Endbach. Wanderkilometer: 0

31 Dienstag, 31. Mai Bad Endbach – Driedorf

So liefs: Zäh. Sabine macht mit mir und Sven Fotos für das Buch. Wir wandern aus Bad Endbach los, langsam, enden schon in Eisemroth, dann weiter nach Herborn, da muss  Sven leider schon wieder weg. Es regnet, der Hund muss ohnehin geschont werden, bevor er nach Hause darf: 12 Kilometer. Kapitulation für heute. Moral desolat…

32 Mittwoch 1. Juni Driedorf – Bad Marienburg

So liefs: Erstes Rennen ohne Paula. Sabine reist ab und lässt mich auf der höhe Salzburg (im Westerwald) raus. Über Fehl-Ritzenbach und Bad Marienberg mühsam nach Hachenburg, dort geht nichts, dann noch mal vier Kilometer zurück Richtung Kloster Marienstatt, 21 Kilometer

33 Donnerstag 2. Juni Bad Marienburg – Altenkirchen

So liefs: Heute Großkampf am Vatertag. Lockerer, schöner (Um)-Weg im Wald über Streithausen, Astert, Heuzert und die Kroppacher Schweiz (sehr schön, aber drei Kilometer zu lang um die Idealstrecke zu sein), dann Ingelbach vorbei an Michelbach bis Altenkirchen. Pause bei mehr als 15 Kilometer. Dann weiter hauptsächlich an weniger schönen, gut befahrenen Strassen bis Birnbach, Weyerbusch und dem hässlichen Kircheib, wieder weiter nach Uckerath, Einreiten in Nordrhein-Westfalen, dann Zeltplatz gesucht: 38 Kilometer. Rekord & Kaputt.

34 Freitag 3. Juni Altenkirchen – Heisterbacherrott *

So liefs: Der Lohn für den Wahnsinns-Marathon von Gestern: Lockerer Gang von Uckerath nach Heisterbacherrott, Endstation wg. Lesung bei Gaby und Norbert: 11 Kilometer

35 Samstag 4. Juni Heisterbacherrott – Bonn*

So liefs: Heute dann wieder eine Extra-Tour, Bonn wird ausgelassen, es geht gleich weiter nach Köln: Von Heisterbacherrott bis Dollendorf, dann Fähre zum linken Rheinufer, weiter am Rhein entlang, Bad Godesberg, Bonn, ein paar kleine Käffer, dann Wesseling, Ende der Idylle. Roland holt mich ab, um mir vier Kilometer fieses Stadt-Köln nach Rondorf zu ersparen: 27 Kilometer

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Die Wochenschau 29. Mai -4. Juni

Wandertage: 

Kilometer: 109

KG: 77 (-5)

Blasen: 0

Hund: Vollermüdung – Wanderschluss. Paula kommt zurück in den Horst!

Gesamtlaufleistung bis jetzt: 617 Kilometer

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Woche 6

36 Sonntag 5. Juni Bonn – Köln-Rondorf *

So liefs: Gar nicht: Wanderpause in Köln

37 Montag 6. Juni Köln-Rondorf – Nörvenich/ Buir*

So liefs: Roland lässt mich in Frechen/Bachem raus, dann locker bei einsetzendem Regen  über Türnich (mit Waldumwegen), Kerpen, Blatzheim und Golzheim, auf Höhe Golzheim Wolkenbruch/Gewitter, ab in den Bus bis Düren, Frank nimmt mich in Empfang. 23 Kilometer.

38 Dienstag 7. Juni Nörvenich/ Buir  – Eschweiler *

So liefs: Gürzenich los, durch den Wald Richtung Schevenhütte, Gressenich, Hastenrath, Bergrath und schließlich Eschweiler: Heimat! 18 Kilometer

39 Mittwoch 8. Juni Eschweiler *  

So liefs: Schreibpause in der Heimat

40 Donnerstag 9. Juni Eschweiler – Quadrath/ Ichendorf/ Buir/ Merzenich

So liefs: Gar nicht. Schreibpause ausgedehnt und mit dem Zug nach Köln. Kein Nerv, die selbe Strecke wieder zurück zu laufen. Heute Einlaufen bei Michel. Morgen gehts von hier aus weiter Richtung Odenthal/Erberich zu Nelly Fleckhaus, ein Tag vor dem Plan, mit neuer Energie…

41 Freitag 10. Juni Köln *  – Odenthal/Erberich*

So liefs: Von Ehrenfeld Richtung Nippes durch die Stadt, dann falsche Richtung eingeschlagen: rechts Richtung Stadt statt links Richtung Mülheimer Brücke; dann raus über Berliner Strasse bis Dünwald, weiter Odenthaler Straße bis Odenthal Richtung Erberich, die letzten drei Kilometer liest mich Nelly auf: bescheidene, aber lästige 17 Stadtkilometer

42 Samstag, 11. Juni Odenthal/Erberich – Wuppertal *

So liefs: Zusammen mit Nelly bis Burscheid nett und steil durch den Wald bis Burscheid, dann lange/lange/lange an der Straße entlang bis kurz vor Wuppertal. Regenpause, dann langer Stadtgang nach Elberfeld zu meiner Pfingstadresse, leere Wohnung auf einem Hügel mit grandiosem Blick auf Wuppertal. 32 Kilometer, dichter Fußqualm. Weil ich durch den Köln-Schnellschuß einen Tag rausgewandert habe und meine Ruhrpott-Übernachtungstermine nicht wieder ändern wollte, bleibe ich bis Montag in Wuppertal.

Die Wochenschau 5.Juni  -11. Juni

Wandertage: 

Kilometer: 90

KG: 78 (-4) Heimaturlaub…

Blasen: 0

Gesamtlaufleistung bis jetzt: 707  Kilometer


Woche 7

43 Sonntag, 12. Juni Wuppertal*

So liefs: Pfingst- & Schreibpause

44 Montag 13. Juni Wuppertal  – Düsseldorf

So liefs: Bis Wuppertal-Vohwinkel mal die Schwebebahn ausprobiert, schwarz gefahren, wie es sich für einen mittellosen Landstreicher gehört, ab Vohwinkel über Gruiten, Erkrath, Unterbach und Lierenfeld nach Düsseldorf in die Altstadt marschiert, von dort aus noch mal nach Bilk zurück, angekommen bei Kilometer: 26 

45 Dienstag 14. Juni Düsseldorf  – Duisburg*

So liefs: Zäh. Dubiose Schienbeinschmerzen auf unschöner Strecke über Altstadt am Rhein entlang Richtung Golzheim, Stockum, Lohhausen, Huckingen und Käffern wie Wanheimnerort bis zum Ziel „Ziegenpeter“ am Rheinufer, 25 Kilometer

46 Mittwoch 15. Duisburg  – Essen*

So liefs: Nette Strecke vom Unfallkrankenhaus Duisburg bis an die Wedau, durch den Duisburger Stadtwald nach Mülheim, Holsterhausen, Essen-Margarethenhöhe, macht:  20 Kilometer

47 Donnerstag 16. Juni Essen – Gelsenkirchen *

So liefs: Bleierne Beine, müde Strecke: Raus aus Essen, rein nach Altenessen, raus aus Altenessen, rein in den Regen, vorbei an Horst und Beckhausen bis nach Buer: 19 Kilometer

48 Freitag 17. Juni Gelsenkirchen – Dortmund*

So liefs: Losgegangen ab Ex.Wanne-Eickel, an fiesen Strassen vorbei bis Bochum-Gerthe, von Nelly abgefangen und mit Currywurst gefüttert, weiter nach Dortmund-Brackel  24 Kilometer

49 Samstag 18. Juni Dortmund – Hamm

So liefs: Regenwandern von Dortmund-Brackel bis nach Dortmund-Kurl, Pause, trocknen, weiter Richtung Kamen, Regen, Pause, trocknen, weiter vorbei an Orten wie Schmerhöfel oder Pelkum, schließlich nun: Hamm. Hammer. Nun warten aufs Bett bis acht… Aber: heftige 29 Kilometer

Die Wochenschau 12.Juni  -18. Juni

Wandertage: 

Kilometer: 143

KG: 78 (-4) 

Blasen: 0 Aber: Mysteriöse Schienbeinentzündung. Fühlt sich an, wie eine Prellung vom kicken. Aber mich hat gar keiner getreten. Merkwürdig. Doch eine Knochenhautentzündung? Ist ein Doktor anwesend?

Gesamtlaufleistung bis jetzt: 850  Kilometer


Woche 8

50 Sonntag 19. Juni Hamm – Oelde

So liefs: Miesester Regentag bislang, dazu Schienbein-Schmerzen: unschön. Von Hamm los über Dollberg, Elker bis nach Beckum auf irrwitzig gerader, beinahe unbewohnter Renn-Landstraße, Pause, dann weiter durch Pampa-Westfalen bis Oelde. Kaputt. Kein Dach über dem Kopf. Befreiender Anruf aus Bielefeld, ab zum DB und die letzte Etappe auf der Schiene. Wie das? Ganz einfach: Mit dem „Schönen Wochenend“-Ticket einer mir bis dato unbekannten Reisegruppe. (Hat aber eh keiner kontrolliert…) Zu Fuß: 29 Kilometer

51 Montag 20. Juni Oelde – Guetersloh

So liefs: Gar nicht. Bin früher in Bielefeld als geplant, also bleib und schreib ich. Außerdem macht Schienbein-Pause Sinn, bevor das schlimmer wird. Mir gehts wie dem Hund: Vorne rechts lahme ich. Aber komisch: ICH muss nicht unbedingt abbrechen und nach Hause kommen, sagt meine Frau.

52 Dienstag 21. Juni Gütersloh – Bielefeld *

So liefs: Erst mal Abbruch. Schienbein-Pause. Weiterfahrt nach Oldenburg.

53 Mittwoch, 22. Juni Bielefeld – Bad Oeynhausen*

So liefs: Schienbein-Pause. Supp mit Suppmobil kann noch nicht, drum kommt meine Frau, um mich am nächsten Tag nach Ostfriesland zu kariolen.

54 Donnerstag 23. Juni Exkursion Ostfriesland*

So liefs: Schienbei & Hochzeitspause: Carsten heiratet, wir versammeln uns schon mal.

55 Freitag 24. Juni Exkursion Ostfriesland*

So liefs: Schienbein besser, heute: Heiraten. 

56 Samstag 25. Juni Bückeburg*

So liefs: Erholen vom Heiraten. Fahrt nach Bückeburg. Übernachten bei Schwiegereltern.

Die Wochenschau 19. Juni  -25. Juni

Wandertage: 

Kilometer: 29

KG: 79 (-3) 

Blasen: 0 Aber: Hartnäckige Schienbein/Knochenhautentzündung. Dringend Pause.

Gesamtlaufleistung bis jetzt: 879  Kilometer

 

 

Woche 9

57 Sonntag 26. Juni Hannover*

So liefs: Letzter Pausentag. Bückeburg – Hannover im PKW. Schienbein unauffällig. Morgen weiter.

58 Montag 27. Juni Hannover  – Celle*

So liefs: Munter und ohne Schienbeinprobleme bei bestem Wetter ab Hannover – Krähenwinkel raus über Mellendorf, Elze und Berkhof, dann Abbieger ins wirklich hübsche Lindwedel: 24 Kilometer

59 Dienstag 28. Juni Celle – Soltau

So liefs: Los ab Lindwedel bei herrlichem Wetter, das sich aber nach zwei Stunden als Höllenglut entpuppte. Endlose gerade Straßen vorbei an Schwarmstedt, Essel, Hadernstorf und Eickelloh, Aussschwitzpause, dann weiter an Hodenhagen vorbei bis nach Walsrode. Dort beinahe erschöpft kollabiert – naja, kein Drama, aber Puddingbeine, Glühkopf nach 34 Kilometer in der 35 Grad Sonne.

60 Mittwoch 29. Juni Soltau – Amelinghausen

61 Donnerstag 30. Juni Amelinghausen – Lüneburg

62 Freitag 1. Juli Lüneburg – Kirchwerder*

63 Samstag 2. Juli Kirchwerder – Hamburg*


Letzter Tag: 

64 Sonntag 3. Juli Hamburg – Horst 

DAHEIM! 







9 responses to “On the Route

  • Blog-Tipp: Deutschland umsonst « Mardorfs Momentaufnahmen

    […] seinem Blog „Deutschlandumsonst“ die aktuellen Erlebnisse verfolgen. Und mal auf seiner Reiseroute nachschauen, ob er durch Ihre Gegend kommt und ob Sie ihm und seinem Hund Quartierund Essen […]

  • Ingeborg Kreutzberg-Rothmann

    Klasse finde ich das! Hoffentlich hast Du, lieber Harald, für diese doch recht „schafskalte“ Nacht ein kuscheliges Quartier gefunden. Was die Australier mit der Bezeichnung „Three Dog Night“ meinen, kannst Du Dir sicherlich vorstellen :o))

    couchsurfing.org … ist Dir wahrscheinlich ein Begriff ?!?!? Jedenfalls habe ich öfter Gäste aus aller Welt. Umsonst und drinnen.

    Diese Berichte sind sehr inspirierend für mich. Ab Ende Mai bin ich ebenfalls unterwegs auf einer Reise durch die Mark Brandeburg und Mecklenburg Vorpommern. Mit altem Opel Astra Caravan als Lastesel und zum Nächtigen bei Regenwetter, Zelt, Rucksack, Fahrrad und Mal-, Fotografier- und Schreibutensilien – – – (Wir haben uns übrigens auf der Geburtstagsfeier von Johnny Martens schräg gegenüber sitzend kurz kennengelernt, was mir sehr angenehm war.)

    Viel Freude, Glück, inspirierende Begegnungen und Selbsterfahrungen (was brauche ich eigentlich wirklich? und so … ) wünscht Dir, Paula (und nicht zuletzt der ebenso reizvollen Sabine – Ingeborg, zur Zeit noch in Minden

  • Wolfgang

    Gute Besserung an Paula und hoffentlich wird’s Dir alleine nicht zu lagnweilig auf der restlichen Strecke….

  • Ingeborg Kreutzberg-Rothmann

    Oh, wie schade!!! Hoffentlich verlässt Dich vor Einsamkeit nicht der Mut … Vielleicht läuft Dir ja ein anderer (fusseliger) Begleiter zu oder hinterher!!! Auf jeden Fall wünsche ich Dir gutes Wetter und richtig nette, großzügige Begegnungen! Hast Du abgenommen? Das trägt sich dann zwar leichter, aber ist vielleicht nicht leicht zu ertragen. Lieber Harald, sei nicht zu traurig… alles hat einen guten Grund, auch wenn er so manches Mal für uns in dem Moment nicht erkennbar ist.
    Jedenfalls drücke ich Dir ganz doll die Daumen, und schicke Dir gute Gedanken und Mut und Kraft und so ………. …….. ……..
    In Bückeburg findest Du sicherlich Unterschlupf. :o) Ansonsten kann ich nicht viele Tipps geben. Kirchen und Klöster haben oft Einkehrmöglichkeiten, auch kostenlos.

    Bin noch nicht weg – Freund Iqbal braucht mich noch. Freitag oder Samstag geht´s los.

    Liebe Grüße

    Ingeborg

  • Sonja Zernick

    Hallo Harald,
    ich darf doch Harald sagen, oder? (Ich kenne keinen anderen Namen 😉
    Ich bin die Yogasonni, mit der Deine Frau gerade das Pfingstwochenende im Herrenhaus Samow verbracht hat! Es war herrlich und bei längeren und gemütlichen Weinabenden hat sie mir von Deiner wunderbaren Wanderung erzählt! Ich bin begeistert und habe vollsten Respekt. Deshalb ist es mir selbstverständlich, Dich auf Deiner Durchreise durch Hannover bei uns in Hannover Bothfeld aufzunehmen, vorausgesetzt du suchst noch ne Bleibe. Bitte sag mir doch zeitnah bescheid, ob das passt, dann kann ich mich darauf einrichten. Vielleicht kommt ja Sabine auch rum! Ich würde mich jedenfalls sehr freuen!!! (Am Sonntag wollte ich allerdings evt nach Berlin fahren, aber dann stünde zum Abend die Wohnung eh leer ;-)))

    Einen lieben Gruß aus Hannover
    Sonja

    • Harald Braun

      Liebe Sonja, das klingt doch gut, nehme ich! Ob Sabine dazu stösst, kann ich zwar noch nicht sagen, aber die Idee hat was. Wir reden dann am besten mal, wenn der Termin näher rückt, beste Grüße und vielen Dank! Harald

  • Deutschland umsonst reloaded « mobos Welt

    […] Blog Seine Reiseroute Deutschland umsonst bei Facebook Audio-Podcast von Geo mit […]

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